Auf leisen Sohlen

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„Auf leisen Sohlen“ unterwegs

Viele Spuren haben die Landler Volksschulkinder im Laufe der letzten 10 Jahre schon im Forstmuseum Silvanum Großreifling hinterlassen:

  • Insektenhotels und Floße wurden gebaut,
  • Bäumchen gesetzt und der Jungwuchs gepflegt,
  • ein wildes Beet angelegt und bepflanzt,
  • Waldklassenbücher gestaltet
  • die Funktionen des Waldes als Ausstellungsstationen im Forstmuseum dargestellt,
  • Futterbäume für die Vogelwelt vorbereitet und Waldweihnacht gefeiert,
  • Holz als Energie – und Werkstoff verarbeitet,
  • im Forstmuseum Werkzeuge, Holzknechtleben, Schlitten, Seilförderung, Floß und Holzriesen erforscht und den Naturfilm „Papilio“ mit 3D-Brillen angeschaut
  • die Gefahren der Holzernte bei „Baum fällt“ erfahren,
  • gedrechselt, gebastelt, geerntet, gesammelt, selbst gekocht, geschnitten, gespielt, gelernt …

Diesmal stand der Unterrichtsvormittag ganz im Zeichen des „Auf leisen Sohlen Wegebaus“ – wo sich über 60 Landler Volksschulkinder und das Lehrerkollegium mit VS Dir. Gerda Moser zur gemeinsamen Bodengestaltung einfand.

 

        

Als Füllmaterialien dienten Sand und Steine, Rinde und Holzabschnitte, Hackgut und Baumzapfen – angelegt in Abschnitten mit spannenden Übergängen. Ein Kräuterberg in der Mitte war schnell mit heimischen Kräutern und Blumen bepflanzt. Aufwändiger gestaltete sich da schon das Flechten des Weidenzaunes, der vor demInsektenhotel sehr gut gelang!

 

Im Forstmuseum Silvanum folgte eine flotte Schlittenfahrt und eine erfrischende Floßfahrt, auch die Stationen der Waldfunktionen und der Naturfilm „Die Zukunft ist wild“ stießen auf reges Interesse. Ganze 7 Stockwerke bis ganz unters Museumsdach hieß es hinaufstapfen, um alte Dachziegel zu holen und diese entlang des Kräuterberges einzuarbeiten. Besonders lustig ging´s beim Anziehen der Hosenbeine zu, die mit Schnittlauch bepflanzt nun am Wegesrand stehen und zum Naschen einladen.

 

Nach getaner Arbeit sorgte schmackhafte Brotsuppe, frischer Kräuter – Topfenaufstrich und selbstgebackenes Steckerlbrot im Clementiduck für die wohlverdiente Stärkung.

Natürlich wurde der neue Barfußweg gleich ausprobiert und mit den nackten Füßen die verschiedenen Untergründe ausgetestet – Spaß pur auf Schritt und Tritt!

Die Gesamtkoordination lag in den bewährten Händen von Brigitte Neuhold, ÖBf- Mitarbeiterin im Forstbetrieb Steiermark Großreifling und erfahrene Waldpädagogin, die gemeinsam mit ihrem Team aus Museumspädagogen, Forst+Kulturvermittlern, Bundesforstmitarbeitern, Wald- und Kräuterpädagogen für die Planung und den reibungslosen Ablauf sorgte.